Helft uns, die Computertruhe noch bekannter zu machen – Update

Vor ungefähr zwei Monaten haben wir die Computertruhe geöffnet und seitdem fand im Durchschnitt ein Rechner pro Woche ein neues Zuhause. Doch nicht nur Computer konnten an sehr erfreute und dankbare Mitmenschen vermittelt werden, auch ausrangierte Drucker und diverse Peripheriegeräte sind nun wieder im Einsatz.

Aber wir haben noch einiges in unserem Lager und würden uns freuen, wenn unser Projekt noch mehr Menschen im Landkreis Emmendingen erreichen könnte. Darum haben wir mit der Hilfe einiger freiwilliger Übersetzer einen Aushang und einen Flyer (in Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Russisch und Serbisch) angefertigt, die sich an Menschen richten, die aktuell einen Computer benötigen. Einen Flyer, welcher potentielle Spender anspricht, stellen wir ebenfalls zur Verfügung.

Wenn du also an einem Ort lebst oder arbeitest, an denen unser Aushang und unsere Flyer die richtigen Leute erreichen, das „Computertruhe“-Projekt unterstützenswert findest und dessen Bekannheitsgrad darum gerne steigern möchtest, kannst du dir einfach die unten verlinkten Dokumente herunterladen und ausdrucken. Bevor der Aushang aufgehängt und die Flyer ausgelegt werden, bitte gegebenenfalls die Erlaubnis dazu einholen, sofern du nicht selbst dein eigener Boss bist. 😉

  • Aushang – Zielgruppe Empfänger – PDF (766 KB)
  • Flyer – Zielgruppe Empfänger – PDF (169 KB)
  • Flyer – Zielgruppe Spender – PDF (103 KB)

Zum Schluss noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Wir benötigen aktuell v. a. Arbeitsspeicher und Festplatten, da wir kürzlich ein Dutzend PCs als Spende erhalten haben, denen genau diese Komponenten fehlen. Wenn uns hier jemand weiterhelfen kann, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme wahnsinnig freuen.

Nachtrag vom 03. März 2017

Da das „Computertruhe“-Projekt in einen Verein umgewandelt wurde, sind der Aushang und die Flyer nicht mehr aktuell, weshalb die Download-Links entfernt wurden.

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International Day of Privacy 2015 – „Gläsernes Wohnzimmer“ in Freiburg

Wie es sich anfühlt, tagtäglich überwacht zu werden, kann man am kommenden Samstag, den 13. Juni, ab 10:30 Uhr in unserem „Gläsernen Wohnzimmer“ in Freiburg (Ecke Bertholdstraße / Niemensstraße) herausfinden. Anlässlich des diesjährigen „International Day of Privacy“ (#IDP15) möchten wir mit dieser Aktion gegen die grenzenlose Überwachung durch Staat und Geheimdienste protestieren.

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Wir starten ins dritte Jahr nach Snowdens Enthüllungen

Snowden-Zitat über Privatsphäre

“Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.”

„Zu sagen, das Grundrecht auf Privatsphäre sei einem egal, weil man ja nichts zu verbergen habe, ist so, als würde man sagen, die Meinungsfreiheit sei einem egal, weil man ja nichts zu sagen habe.“

Edward Snowden

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Gut besuchter Workshop zur E-Mail-Verschlüsselung beim Selbstbestimmt.Digital e. V.

Das Thema Überwachung ist derzeit durch den aktuellen BND-Skandal wieder vermehrt ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Vielleicht war auch deshalb der erste Workshop des im Februar gegründeten Selbstbestimmt.Digital e. V. zum Thema E-Mail-Verschlüsselung gut besucht. Der Veranstaltungsraum in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) in Freiburg war nämlich mit mehr als 20 Teilnehmer*innen komplett gefüllt.CryptoParty-Logo

Der Workshop begann um 18:30 Uhr mit der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden Jonas Vollmer. Danach ging Clemens Fiedler in unserem Vortrag auf die gesellschaftspolitischen Grundlagen rund um das Thema Verschlüsselung ein. Im Anschluss lieferte Marco Rosenthal theoretisches Hintergrundwissen zur E-Mail-Verschlüsselung mittels des Standards OpenPGP und zeigte live wie schnell man von der Installation aller benötigten Programme zur ersten verschlüsselten E-Mail gelangt. Nach einer kleinen Pause begannen die Teilnehmer*innen dann selbst, auf ihren mitgebrachten Notebooks das zuvor Gelernte mit unserer Unterstützung in die Tat umzusetzen. Gegen 21:30 Uhr beendete Jonas Vollmer den Abend mit einem Ausblick auf weitere Veranstaltungen, die der Verein für das laufende Jahr plant.

Einige der Teilnehmer*innen des E-Mail-Verschlüsselungs-Workshops (Fotoveröffentlichung mit Genehmigung des Selbstbestimmt.Digital e. V.).

Einige der Teilnehmer*innen des E-Mail-Verschlüsselungs-Workshops (Fotoveröffentlichung mit Genehmigung des Selbstbestimmt.Digital e. V.).

Uns Piraten hat die Kooperation mit Selbstbestimmt.Digital außerordentlich gut gefallen. Obwohl diese CryptoParty sehr kurzfristig geplant wurde, haben es alle Beteiligten geschafft, einen interessanten und lehrreichen Abend zu einem für uns alle sehr wichtigen Thema zu gestalten. Wir würden uns auf weitere gemeinsame Projekte freuen und wünschen dem Verein alles Gute bei seiner Arbeit, die Menschen fit für die Herausforderungen der digitalen Lebenswelt zu machen.

Unsere Präsentation steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz, womit wir alle ermutigen möchten, diese weiterzuverbreiten oder gegebenenfalls für eigene Zwecke anzupassen. Achtet bitte darauf, uns als Urheber zu nennen und euer abgeleitetes Werk ebenfalls unter dieser Lizenz zu veröffentlichen.

  • Mails verschlüsseln mit PGP
    • PDF (568 KB)
    • ODP inkl. Notizen (867 KB)
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CryptoParty zum Thema E-Mail-Verschlüsselung in Freiburg

Der erst Anfang des Jahres gegründete Verein Selbstbestimmt.Digital, der sich mit der Digitalisierung unserer Lebenswelt befasst, lädt zu einem kostenlosen Workshop über E-Mail-Verschlüsselung ein. Unter dem Motto „Das 1×1 der Selbstverteidigung“ treffen sich am kommenden Montag (18. Mai, 18:30 Uhr) Menschen, die sich über eine sichere Kommunikation per E-Mail informieren möchten, in den Räumen der ESG (Evangelische Studierendengemeinde) in Freiburg (Turnseestraße 16).

Wir freuen uns sehr, dass Selbstbestimmt.Digital e. V. Mitglieder der Freiburger und Emmendinger Piraten als Referenten zu diesem Thema eingeladen hat.

Wir werden den Teilnehmer*innen des Workshops zuerst einen kurzen Überblick über die Gründe liefern, weshalb es heutzutage absolut sinnvoll ist, E-Mails bevorzugt verschlüsselt zu übermitteln. Zusätzlich skizzieren wir die dahinterliegende Technik und helfen im anschließenden Praxisteil den Gästen dabei, selbst mit ihren mitgebrachten Geräten die ersten verschlüsselten Mails zu versenden.

Für Leib, Wohl und WLAN ist übrigens ebenfalls gesorgt.

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Eröffnung des Waldkircher Kleiderladens

Schaufenster des Waldkircher Kleiderladens.

Schaufenster des Waldkircher Kleiderladens.

Heute Vormittag um 11:00 Uhr eröffnete der Verein Kleiderladen Waldkirch e. V. offiziell und feierlich seinen Kleiderladen in der Lange Straße 94. Dort erhalten zukünftig Personen mit geringem Einkommen Kleidung, Schuhe, Handtücher, Bettwäsche und andere Haustextilien.

Schätzungsweise bis zu 30 Leute fanden sich in dem bereits gut gefüllten und professionell eingerichteten Laden ein. Darunter natürlich die Mitglieder*innen des Vereins selbst, die den Laden initiiert haben und nun betreiben. Darüber hinaus waren Gäste aus der Kommunal- und Landespolitik, der Stadtverwaltung, anderer sozialer Einrichtungen und auch des Netzwerks Flüchtlinge vor Ort.

Neben Getränken, Kuchen und musikalischen Einlagen gab es selbstverständlich auch einige Ansprachen. So erzählten beispielsweise die Mitgliederinnen des Vereins zu Beginn der Veranstaltung davon, wie die Idee, einen Kleiderladen für Bedürftige zu errichten, Realität wurde. Die Vertreter der Politik waren erfreut über das ehrenamtliche Engagement der Waldkircher Bürger*innen und Vertreter*innen weiterer Einrichtungen sprachen ebenfalls viele lobende Worte aus. Die Atmosphäre war sehr herzlich.

Mit dem heutigen Tag beginnt eine dreimonatige Probephase. In dieser wird unter anderem kein Geld für die Waren verlangt. Empfänger können jedoch kleine Spenden in beliebiger Höhe tätigen. Des Weiteren muss überprüft werden, inwiefern die aktuelle Ressourcen- und Zeitplanung sinnvoll sind.

Aktuelle Öffnungszeiten:

  • Mittwoch: 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
  • Donnerstag: 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
  • Freitag: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Während der Öffnungszeiten können im Übrigen nicht nur Waren entgegengenommen, sondern auch abgegeben werden. Der Verein bat deutlich darum, Spenden bitte nicht vor den verschlossenen Laden zu stellen, da diese sonst im schlimmsten Fall mehrere Tage Wind, Wetter und Tieren ausgesetzt sein könnten. Außerdem wurde darum gebeten, bislang noch keine Winterkleidung zu spenden, da dies den Lagerraum sprengen würde. Dringender Bedarf besteht hingegen bei Handtüchern und Bettwäsche.

Man kann selbstverständlich nicht nur Textilien spenden, sondern dem Verein auch finanziell unter die Arme greifen. Sei es mit einmaligen Geldspenden oder durch eine Mitgliedschaft im Verein.

Wir waren sehr beeindruckt davon, was in den letzten Monaten erreicht wurde und wünschen dem Verein einen grandiosen Start.

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Waldkircher „Netzwerk Flüchtlinge“ trifft sich zum fünften Mal

Am 21. Oktober letzten Jahres haben sich Menschen aus Waldkirch und Umgebung zum „Netzwerk Flüchtlinge“ zusammengeschlossen, welches sich am 21. April ab 18:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Kollnau zum fünften Mal trifft. Das Netzwerk besteht neben Vertretern der Stadt und verschiedener Einrichtungen, auch aus vielen Privatpersonen, die den nun hier lebenden Flüchtlingen helfen möchten.

Ergänzend zur professionellen Hilfe durch soziale Einrichtungen, Sozialarbeiter, Ärzte und Stadtverwaltung können Bürger*innen beispielsweise als Paten für Flüchtlinge aktiv werden und diese bei Behördengängen unterstützen oder sich um die Anschaffung von Dingen des täglichen Bedarfs kümmern. Eine wichtiger Punkt ist außerdem die Suche nach geeignetem Wohnraum auf dem privaten Wohnungsmarkt und nach Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Des Weiteren gibt es Sprachtandems, Kreativangebote für Kinder und bald auch einen Kleiderladen für bedürftige Menschen.

Wir Elzpiraten stellen innerhalb des Netzwerks unsere Technikkompetenz zur Verfügung und bieten an, ausrangierte Computer, Monitore und sonstige Hardware anzunehmen, gegebenenfalls wieder instand zu setzen und diese anschließend an Flüchtlinge abzugeben. Dieses Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Personen, die Bedarf an einem Computer, Drucker und ähnlicher Hardware haben und kann unter der Rubrik „Computertruhe“ eingesehen werden.

Darüber hinaus möchten wir auch unsere Kontakte und unser Wissen zum Thema Freifunk nutzen, um Internetzugänge zur Verfügung zu stellen. Ein erstes Treffen zwischen Mitgliedern der Freifunk-Communities aus Freiburg und dem Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz und Vertretern der Piratenpartei fand gestern Abend in Freiburg statt.

Dem Netzwerk selbst haben wir das Angebot unterbreitet, ein Blog für die Kommunikation nach außen und eine Mailingliste für die interne Kommunikation bereitzustellen. Die Einrichtung eines Blogs kam nicht zustande, da die Stadt alle relevanten Informationen direkt auf der eigenen Website veröffentlichen möchte. Die Idee einer Mailingliste kam bei den Teilnehmern des Netzwerks sehr gut an, da es mitunter mühsam ist, sich zwischen den Treffen, die meist im Abstand von mehreren Wochen stattfinden, auszutauschen. Auch dies möchte die Stadt in Eigenregie übernehmen. Wir wurden aber darum gebeten, dennoch mit unserem Wissen bei Fragen zur Verfügung stehen. Wir sind auf den aktuellen Stand gespannt.

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Elzpiraten öffnen „Computertruhe“ für Bedürftige

Computer sind heutzutage aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen sie, um miteinander zu kommunizieren, für unsere Aus- und Weiterbildung, zur Unterhaltung, aber auch um uns politisch zu engagieren.

Doch Menschen, die sich keinen Computer leisten können, da sie nur ein geringes Einkommen haben oder sich in einer finanziellen Notlage befinden, bleiben diese Möglichkeiten unter Umständen verwehrt.

Dem wollen Mitglieder der Piratenpartei aus Emmendingen mit der „Computertruhe“ entgegen wirken. Sie sammeln alte Computer, Monitore und sonstiges Zubehör, setzen es gegebenenfalls wieder instand und geben die Geräte anschließend kostenlos an bedürftige Mitmenschen ab. Die Idee zu diesem Projekt entstand im Rahmen der Teilnahme am Waldkircher „Netzwerk Flüchtlinge“.

„Da den Piraten die Privatsphäre sehr wichtig ist, findet keinerlei Bedarfsprüfung statt. Wer meint, einen Rechner zu brauchen, erhält einen. Egal, ob für sich selbst oder z. B. als Zweitgerät für die Kinder“, so Julia Fiedler, Generalsekretärin im Bezirkvorstand Freiburg.

Auf ihrer Website können sich Empfänger darüber informieren, welche Geräte aktuell zur Verfügung stehen. Spender hingegen können in Erfahrung bringen, was im Moment besonders dringend gesucht wird.

Einen weiteren positiven Nebeneffekt dieser Aktion erläutert Marco Rosenthal, Sprecher der Elzpiraten: „Ältere Computer lassen sich in in der Regel für viele Anwendungen weiterhin problemlos nutzen. Dadurch, dass wir sie vor der Verschrottung bewahren, lassen sich wertvolle Ressourcen einsparen. Darüber freut sich auch die Umwelt.“

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